Donnerstag, 7. Februar 2008

Lieblingsmenschen

eine Lesende. Schön. In Ruhe versunken. Ein Buch. Mitten im Lärm, dem beruhigenden, rhythmischen Lärm einer Bahn. Konzentriert. Maßlos. Erfreut. Sie studiert keinen Stadtplan, das ist zu sehen. Sie lernt nicht, sie schaut sich keine Bilder an. Sie liest. Ja, tatsächlich. Eine Liebesgeschichte? Die sieht dicker, zerlesener aus, und der Gesichtsausdruck wäre gespannter. Gespannt die Harmonie erlesen wollen, die es nicht geben wird, nach dem Aussteigen. Nein, sie blickt hinein. In die Sätze. Es ist das entspannte lesen eines Stoffes aus dem Gedanken sind. Ein Essay? Eine Erzählung, ein zart gewobenes Stück Sprache. Ja, mein Gott, liest die Dame etwa Gedichte? Vielleicht geht sie sogar noch ins Theater? Ja, wahrscheinlich. Ins Theater am Sachsenring. Ja. Würde sie ins Boulevard gehen, oder ins Musical, hätte sie den angestrengten Ausdruck der Vergnügungssucht. Nein, sie wird sich"Lieblingsmenschen" ansehen. Jaja. Doch. Das wird sie. Genau.


Montag, 4. Februar 2008

Rosenmontag





Jeschenke för Kölle - uns Kulturkamelle

Einmol Prinz zo sin... das kam ja sowieso nicht in Frage. Vielleicht würde es einmal ein Motto geben für den Karneval, das mit Kultur zu tun hat, habe ich gedacht, als ich noch nicht wusste, wie ernst das in Köln mit der Kultur genommen wird. Und dann mitgehen und winken und Kamelle werfen, für alle bunten kleinen und großen Jecken.. Tja, und dann kam die Session, besser gesagt, sie ist schon vorbei und das Thema kam tatsächlich vor. Das Domfenster und die Oper und das Domfenster und die Tradition und das Domfenster und die Oper und der Dom und der Rhein und das Domfenster und die Oper. Und hier oben sieht man den Rosenmontagszug an einer kölschen Kulturkamelle vorbeiziehen.
Leev Lückscher - freut Euch einfach auf unsere Kulturkamelle, die wir noch heftig unters Volk bringen wollen. Alaaf!


Blog-Archiv

Über mich

Mein Bild
Theaterleiter und Regisseur, Autor, Zeichner und Sänger.